Breaking News: Als Deutschland in Venezuela einmarschieren wollte - News Paper

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Breaking News: Als Deutschland in Venezuela einmarschieren wollte - News Paper-News of the United States was founded in 1933 by David Lawrence (1888-1973), which also started the World Report in 1946. The two magazines are covering national and international news separately, but Lawrence combines them into news reports of U.S. in World and 1948 [1] and Later sold the magazine to its employees. Historically, this magazine tends to be a bit more conservative than the two main competitors, Time and Newsweek, and focus more on the story of economic, health, and education. It's also distancing news, entertainment and sports celebrities. [2] an important milestone in the history of the beginning of the magazine is including the introduction of the "Washington Whispers" column in 1934 and the column "News You Can Use" in 1952. [3] [4] in 1958, the circulation of the weekly magazine passed one million and two million in 1973. (wikipedia) Breaking News: Als Deutschland in Venezuela einmarschieren wollte - News Paper

Statt sich aus der Innenpolitik von Venezuela rauszuhalten, hat das Regime in Berlin sich auf die Seite des von Washington selbstherrlich ernannten Gegenpräsidenten Juan Guaidó gestellt. BRD-Aussenminister Heiko Maas stellte klar: "Wir sind nicht neutral in dieser Frage, sondern wir unterstützen das, was Guaidó dort tut". Das Bundesregime fordert "faire Wahlen" in Venezuela. Sollte Präsident Nicolás Maduro nicht Folge leisten, werde Deutschland Parlamentspräsident Juan Guaidó als Staatschef akzeptieren.

Präsident Maduro bei der Truppe, die hinter ihm steht

Dazu sagte der russische Aussenminister Lawrow: "Nicolas Maduro bleibe der rechtmässige Präsident. Eine Einmischung von Aussen sei inakzeptabel. Das sei wieder eine schamlose Einmischung in die internen Angelegenheiten eines souveränen Staates. Wie Sie wissen, hat es verschiedene Versuche gegeben, Maduro aus dem Amt zu vertreiben. Dazu gehörten auch Versuche ihn zu töten", sagte er bei einer Presskonferenz

Richtig. Was fällt Berlin überhaupt ein, gegenüber einem souveränen Staat Forderungen zur Innenpolitik zu stellen und zu diktieren, wer der Präsident sein darf? Wie wäre es wenn zuerst der Dreck vor der eigenen Tür gekehrt wird, denn "faire Wahlen" gibt es im von den Amerikanern besetzten Deutschland schon seit dem II. Weltkrieg nicht!!!

Kann man den Bundespräsident wählen oder den Bundeskanzler? NEIN!!! Es gibt keinen Wahlzettel wo man ankreuzen kann, wen man als Präsidenten oder als Kanzler wählen möchte. Die Besetzung dieser Ämter werden von Dritten entschieden und nicht vom Deutschen Volk. Also, führt zuerst mal Demokratie in Deutschland ein, bevor ihr die Frechheit habt, in Venezuela den Präsidenten zu bestimmen.

Nicolas Maduro wurde direkt von den Venezolanern mehrmals ins Amt gewählt. Er ist legitim. Der Gegenpräsident Guaidó NICHT! Er ist nur ein Agent Washingtons und der CIA und soll das ölreiche Venezuela an die amerikanischen Ölkonzerne zur Ausplünderung ausliefern.

So war es nämlich vorher, bevor Präsident Hugo Chavez Anfang 2000 die Ölförderung verstaatlichte und die Einnahmen daraus fürs venezolanische Volk verwendete. Seitdem führt Washington einen verdeckten Krieg gegen Venezuela und gegen Chavez und Maduro, die mehreren Putschversuchen und Mordanschlägen entkamen.

Um die Bevölkerung Venezuelas gegen die Regierung aufzuwiegeln, wurden von Washington scharfe Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängt. Deshalb geht es den Venezolanern schlecht.

Ein Teil der Probleme sind auch selbstgemacht, denn der "Sozialismus des 21. Jahrhunderts", den Chavez einführte, funktioniert auch nicht besonders gut.

Geschichte der deutschen Einmischung in Venezuela

Ich habe mir die Geschichte der Beziehung Deutschlands gegenüber Venezuela genauer angeschaut, und siehe da, Deutschland hat sich schon vor über 100 Jahren in die Innenpolitik Venezuelas eingemischt, eine Blockade mit Kriegsschiffen verhängt und sogar mit einer militärischen Invasion gedroht.

Die Kanonenbootpolitik der Deutschen gegen
Venezuela 1903 mit der SMS Vineta

Es geht um die Krise Venezuelas 1902 bis 1903, eine Marineblockade gegen Venezuela verhängt durch Grossbritannien, Deutschland und Italien, von Dezember 1902 bis Februar 1903, nachdem Präsident Cipriano Castro sich weigerte Auslandskredite und Schadenersatz verursacht durch den Bürgerkrieg zu zahlen.

Die deutschen Investitionen in Venezuela waren erheblich, wie die "Venezolanische Eisenbahngesellschaft" von Krupp, die einen Wert von 60 Millionen Reichsmarkt hatte. Die Konzessionsgebühren, die 1896 ausgehandelt wurden, trafen unregelmässig bei den Deutschen ein und endeten ganz 1901.

Die Blockade mit Kriegsschiffen der europäischen Kolonialmächte schaltete die Marine Venezuelas schnell aus, aber Castro knickte nicht ein, sondern schlug Verhandlungen vor einem internationalen Schiedsgericht vor. Deutschland stimmt dem nicht zu und verlangte die Erfüllung der Forderungen.

Admiral Otto von Diederichs schlug die Landung deutscher Soldaten und die Besetzung der Hauptstadt Caracas vor, sollte die Blockade nicht wirken, aber Kaiser Wilhelm II war gegen eine militärische Aktion. Trotzdem sind deutsche Kriegsschiffe, die SMS Panther und die SMS Vineta, in der Lagune von Maracaibo eingedrungen und haben im Januar 1903 Fort San Carlos beschossen, das dabei zerstört wurde.

Die Karikatur zeigt, wie die Briten und die Deutschen
die Gans Venezuela rupfen ... und Uncle Sam schaut zu

US-Präsdent Theodor Roosevelt zwang die Deutschen einen Rückzieher zu machen, indem er eine eigene grosse Flotte unter Admiral George Dewey vor die Küste Venezuelas entsandte und mit Krieg drohte, sollten die Deutschen eine Landung vornehmen.

Die Blockadeländer knickten unter dem amerikanischen Druck ein und stimmten einem Kompromiss zu.

Sie hielten die Blockade während der Verhandlungen über die Details aufrecht. Dies führte zur Unterzeichnung einer Vereinbarung am 13. Februar 1903, welche vorsah, die Blockade aufzuheben, wenn Venezuela 30 Prozent seiner Zolleinnahmen zur Bereinigung der Forderungen zahlt.

Insgesamt stellten 10 Länder Forderungen gegen Venezuela, aber die Blockadeländer verlangten Bevorzugung ihrer Forderungen. Das Permanente Schlichtungsgericht in Den Haag entschied am 22. Februar 1904, die Blockadeländer wären berechtigt in der Zahlung bevorzugt zu werden.

Die Übernahme Lateinamerikas durch die USA

Als Resultat der Krise präzisierte Roosevelt die "Monroe Doctrine", die er dem Kongress bei einer Rede vorstellte. Die als "Roosevelt-Corollary" getaufte Mitteilung des Präsidenten an den Kongress formulierte einen alleinigen Anspruch der Vereinigten Staaten auf Interventionen in Angelegenheiten der Länder auf beiden amerikanischen Kontinenten.

Präsident Theodore Roosevelt (1903) und der Machtanspruch
auf ganz Amerika, Süd und Nord.

Darin behauptete er, die Vereinigten Staaten hätten das Recht zu intervenieren, um die Wirtschaft der kleinen Staaten in der Karibik und Mittel- und Südamerika zu "stabilisieren", die ihre internationalen Schulden nicht zahlen können, um eine europäische Intervention zuvorzukommen.

Seitdem behandelt Washington die Staaten Lateinamerikas als "Hinterhof" der USA und als Kolonien, welche den Befehlen folgen müssen. Deshalb die immer wiederkehrende Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Länder. Was in Venezuela aktuell passiert ist ja nur ein Beispiel von vielen, wie die USA "unliebsame" Regierungen stürzt und gestürzt hat.

Jeder Versuch der südamerikanischen Staaten, von dieser "Monroe Doctrine" sich zu befreien, wird bestraft. Es gibt kein Land, wo Washington mit Hilfe des Militärs oder der Geheimdienste in den letzten 100 Jahren NICHT bereits einen Putsch durchführte, die es wagten sich von den Fesseln zu befreien.

Maduro hat die Unterstützung des Militärs

Am Sonntag besuchte der legitime venezolanische Präsident Nicolas Maduro mehrere Militärstützpunkte und traf sich mit Angehörigen der Streitkräfte. Er hatte bereits die 41. Panzerbrigade in Fort Paramacay und die Marinebasis Agustín Armario in Puerto Cabello besucht.


Maduro kündigte bereits am Freitag militärische Übungen an, die am 10. und 15. Februar stattfinden werden. Die Streitkräfte sind bereit, das Territorium, die Küste und die Flüsse der Nation vor fremden Eindringlingen zu verteidigen. Darüber hinaus wird das Militär seinen Mechanismus für die zivile und militärische Mobilisierung überprüfen.


Nachdem Juan Guaido sich zum Interimspräsidenten der Nation erklärt hatte, die USA, Kanada und viele lateinamerikanische und europäische Staaten, ihn als neues Staatsoberhaupt des Landes anerkannten, sagte Maduro, dass die nationalen Streitkräfte dazu bereit sein müssen, Venezuela zu verteidigen.

"Wir bereiten uns auf die wichtigsten Militärübungen in unserer Geschichte vor", sagte Maduro beim Besuch der Militärbasen.


Verteidigungsminister Vladimir Padrino sagte bereits vorher, die Armee Venezuelas unterstütze nicht diesen selbsternannten Führer und wären bereit, die nationale Souveränität zu schützen.

Zur Erinnerung, Trump hat im August 2017 bereits verkündet, er schliesse "militärische Optionen" nicht aus, um das "Chaos" in Venezuela zu beenden, das Chaos, dass sie selber angerichtet haben.

Handelt es sich wieder um "Wag the Dog?"

Dabei geht es gar nicht unbedingt um die Entfernung von Maduro, sondern Trump will jetzt von seinen massiven innenpolitischen Problemen mit einer Intervention in Venezuela ablenken. Ihm droht von allen Seiten Ungemach plus eine Amtsenthebung!!!

Seine aktuellen Umfragewerte sind so tief wie noch nie. Laut FÜNF verschiedenen Umfragen, die am 23.- 24. Januar durchgeführt wurden, lehnen 56 Prozent der Amerikaner seine Politik ab und nur 39 Prozent finden sie gut.

Dann ist er ganz klar eingeknickt und hat verloren, was die Aufhebung des "Shutdown" betrifft, denn er hat nicht Geld für seine Mauer zu Mexiko bekommen, wie er mit der Erpressung des Kongress meinte.

Seine Wiederwahl nächstes Jahr ist sehr gefährdet, wenn er nicht seine Basis "happy" macht und seine Versprechen liefert. Womöglich muss er einen "Wag the Dog" inszenieren, wie im bekannten Film aus 1997 gezeigt.



Die Erfahrung zeigt, Aussenpolitik ist hauptsächlich Innenpolitik, und dazu dienen auch angezettelte Konflikte und Kriege, um abzulenken.

Die Ironie an der Sache ist ja, Trump unterstützt ein Vorgehen in Venezuela, was ihm selber blühen kann, nämlich wie die Entmachtung von Maduro durch den Parlamentschef Juan Guaidó.

Seit 3. Januar 2019 ist Nancy Pelosi Sprecherin des US-Repräsentantenhauses. Was wäre wenn sie entscheidet, Trump ist nicht mehr Präsident, weil die Wahl manipuliert wurde, und sie setzt sich selber als Präsidentin ein???

FAZIT: Gerade Deutschland sollte sich was Venezuela betrifft komplett raushalten. Geht Berlin einen feuchten Dreck an. Im Gegenteil, die deutschen Politiker sollten die Kritik an Washington richten, weil es WIEDER einen Präsidenten eines Landes stürzen will.

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