Fast 50'000 US- und NATO-Soldaten bereiten sich auf das grösste Militärmanöver mit Namen Trident-Juncture seit 1991 vor. Es soll am Donnerstag beginnen und Soldaten in der Luft, zu Land und auf See in einer einmonatigen Übung umfassen, die die Fähigkeit der NATO-Truppen in den kälteren Regionen Europas von mehreren Standorten aus auf ein grosses Ereignis zu reagieren testet.
Beteiligt sind Truppen von allen 29 NATO-Verbündeten - plus Finnland und Schweden - sowie etwa 65 Schiffe, 150 Flugzeuge und 10'000 Fahrzeuge.
Die Marine-Infanterie wird an den Stränden von Island landen, ein Flugzeugträger der US Navy fährt über den Polarkreis und US-Flugzeuge werden über Skandinavien fliegen - vor der Nase des russischen Militärs, dass die Manöver aufmerksam verfolgen wird.
Die Übung wird auch in der Nähe der russischen Grenze stattfinden. Deshalb sagte Generalleutnant Valery Zaparenko, ehemaliger stellvertretender Chef des russischen Generalstabs, er glaube, dass Trident Juncture eine Botschaft an sein Land senden soll, das sich verpflichtet hat, seine Fähigkeiten in der Arktis auszubauen.
"All das Gerede von der NATO darüber, dass Russland nicht das Ziel von Trident Juncture ist, ist nicht haltbar", sagte Zaparenko laut dem Nachrichtensender RT. "Selbst wenn die NATO etwas anderes sagt, bereitet sich Trident Juncture wirklich auf einen grossangelegten bewaffneten Konflikt in Regionen vor, die an die Russische Föderation angrenzen."
Der US-Verteidigungsminister Jim Mattis ist anderer Meinung und sagte Anfang dieses Monats im NATO-Hauptquartier in Belgien, dass "es eine Fehleinschätzung wäre, [Trident Juncture] in irgendeine Art von offensivem oder destabilisierendem Kontext zu bringen." Das Grossmanöver wäre nicht gegen Russland gerichtet, betonte er.
Nein, natürlich nicht, sondern die Übung in der Kälte ist als Abwehr gegen die bösen Eskimos gedacht, die Europa bedrohen, weil sie wegen der Eisschmelze durch die Dieselabgase sauer sind!
Ungefähr 14'000 US-Soldaten nehmen an der Übung teil, die seit dem Ende des Kalten Krieges zu der grössten der NATO gehört. Einige dieser Soldaten haben in den Tagen vor Trident Juncture an Proben teilgenommen.
Am Freitag stiessen die Schiffe der Carrier Strike Group Eight - einschliesslich des Flugzeugträgers Harry S. Truman - über den Polarkreis in die norwegische See. Es war das erste Mal seit fast drei Jahrzehnten, dass ein Flugzeugträger der US Navy über den Polarkreis gefahren ist und der Besatzung die Chance gab, mit eisigen Temperaturen, heftigen Winden und unvorhersehbaren Wetter umzugehen.
"Trotz der schwierigen Wetter- und Seegangsbedingungen demonstrieren die Männer und Frauen an Bord, dass dieses Schiff ein ganzes Spektrum von Fähigkeiten überall auf der Welt bringen kann", sagte Kapitän Nick Dienna, der Kommandant des Truman, in einer Pressemitteilung der US Navy.
Zwei Tage bevor der Flugzeugträger den Polarkreis überquerte, führten Mitglieder der 24. Marine Expeditionary Unit einen Luftangriff auf eine Basis im Südwesten Islands durch. Etwa 100 Mitglieder des Bataillon Landing Team 2nd Battalion, 2nd Marines wurden von Schiffen mit der Iwo Jima Amphibious Ready Gruppe eingeflogen. Sie stellten die Sicherheit für die Landezone her, griffen ein militärisches Ziel an und führten dort Kaltlufttraining durch.
Die Übung sollte helfen, die Marines auf einen grossangelegten amphibischen Angriff in Norwegen während Trident Juncture vorzubereiten. Weitere geplante Veranstaltungen sind eine Marineübung in der Norwegischen See, Kampfübungen in Norwegen und Flüge dorthin, in Schweden und in Finnland zur Unterstützung der NATO-Bodentruppen.
Marines aus dem Combat Logistics Battalion 8 werden die Übung auch nutzen, um neue Wege zu testen, wie man Ausrüstung an Land bringen kann, unter anderem mit unbemannten Helikoptern, tragbaren Drohnen und selbstfahrenden Lastwagen.
Wie ich schon oft bemerkt habe, ermutigt die russische Regierung durch keinerlei Reaktion auf ausserordentliche Provokationen zu weiteren Provokationen, da die USA und ihren Vasallen keinen Preis dafür zahlen.
Die fühlen sich ermutigt und der Aufmarsch der NATO kommt immer näher und die Anzahl an Soldaten und Kriegsgerät wird immer grösser. Ich kritisiere Putin deswegen, weil er nichts dagegen unternimmt und immer mehr zurückweicht.
Jetzt hat Trump auch vor, den INF-Vertrag zu kündigen, wie fast jeden internationalen Vertrag, den seine Amtsvorgänger unterzeichnet haben. "Was kümmern mich Verträge, ich mach was ich will" lautet Trumps Motto.
Der INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme bezeichnet man die bilateralen Verträge über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite (500 bis 5500 Kilometer) und deren Produktionsverbot zwischen der Sowjetunion und den USA.
Der Vertrag wurde am 8. Dezember 1987 anlässlich des Gipfeltreffens zwischen Gorbatschow und Reagan in Washington unterzeichnet und am 1. Juni 1988 während des Gipfeltreffens in Moskau in Kraft gesetzt.
"Eine Katastrophe für Europa", twitterte der in Russland lebende Journalist Bryan MacDonald. "Der Vertrag entfernte Cruise & Pershing-Raketen und sowjetische SS20 vom Kontinent. Jetzt werden wir höchstwahrscheinlich sehen, dass Russland in Kaliningrad eine grosse Aufrüstung vornimmt und die USA nach Polen vorstossen wird. Wir sind also zurück ins Jahr 1980, aber die Frontlinie ist näher an Moskau."
Dies wäre das zweite Raketenabkommen zwischen den USA und Russland, aus dem sich Amerika zurückziehen will, seit es den Vertrag gegen ballistische Raketen im Jahr 2002 bereits aufgegeben hat.
Wer war die treibende Kraft damals im Bush-Regime, den Vertrag zu kündigen? Es war John Bolton, ein ganz gefährlicher Psychopath, den Trump im April als seinen Nationalen Sicherheitsberater engagiert hat. Jetzt hat er Trump "überzeugt", den nächsten Vertrag zu kündigen.
Wenn der INF-Vertrag nicht mehr eingehalten wird und der Start-Vertrag über strategische Waffen im Jahr 2021 ausläuft, könnte die Welt zum ersten Mal seit 1972 ohne Einschränkung der nuklearen Arsenale der Atommächte dastehen!!!
Wann will Putin endlich reagieren? Erst wenn die Armeen der NATO vor Moskau stehen oder der Erstschlag mit Atomraketen erfolgt???
Die Kriegshetzer in Washington wollen schon immer Russland mit einem Überraschungsangriff vernichten und Trumps Kündigung des INF-Vertrages ist der Weg dazu, denn dann stehen die Kurzstreckenraketen und Marschflugkörper unmittelbar vor der russischen Grenze und die Zeit ist zu kurz um zu reagieren.
Russland kann nicht gegenüber den USA in dieser Weise gleichziehen, denn Moskau kann keine Raketen in Mexiko oder Kanada aufstellen, auch an der Grenze. Höchstens auf Kuba, wie 1962, als damalige Reaktion auf die Aufstellung von US-Atomraketen in der Türkei. Nikita Chruschtschow hatte Eier und hat es den Amerikanern gezeigt, die den Schwanz eingezogen und die Raketen aus der Türkei abgezogen haben.
Aber Putin ist ja "zu friedliebend" dafür, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Ein Weichei eben!
Man stelle sich vor, Russland würde mit 50'000 Soldaten plus mit 65 Schiffe, 150 Flugzeuge und 10'000 Fahrzeuge vor der Küste der USA Manöver abhalten und die gleiche Lüge äussern, "das ist nicht gegen Amerika gerichtet", was dann los wäre? Nur, das wäre die richtige Antwort auf Trident-Juncture, damit die Amis es mal selber spüren wie es ist unmittelbar bedroht zu werden.
Willkommen im Kalten Krieg 2.0 der heiss werden kann. Diesmal ist es beängstigender. Und nein, es ist nicht Obama, Hillary oder die Demokraten. Es ist ALLES TRUMP!
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Breaking News: Grösstes NATO-Manöver seit 27 Jahren provoziert Russland - News Paper
Beteiligt sind Truppen von allen 29 NATO-Verbündeten - plus Finnland und Schweden - sowie etwa 65 Schiffe, 150 Flugzeuge und 10'000 Fahrzeuge.
Die Marine-Infanterie wird an den Stränden von Island landen, ein Flugzeugträger der US Navy fährt über den Polarkreis und US-Flugzeuge werden über Skandinavien fliegen - vor der Nase des russischen Militärs, dass die Manöver aufmerksam verfolgen wird.
Die Übung wird auch in der Nähe der russischen Grenze stattfinden. Deshalb sagte Generalleutnant Valery Zaparenko, ehemaliger stellvertretender Chef des russischen Generalstabs, er glaube, dass Trident Juncture eine Botschaft an sein Land senden soll, das sich verpflichtet hat, seine Fähigkeiten in der Arktis auszubauen.
"All das Gerede von der NATO darüber, dass Russland nicht das Ziel von Trident Juncture ist, ist nicht haltbar", sagte Zaparenko laut dem Nachrichtensender RT. "Selbst wenn die NATO etwas anderes sagt, bereitet sich Trident Juncture wirklich auf einen grossangelegten bewaffneten Konflikt in Regionen vor, die an die Russische Föderation angrenzen."
Der US-Verteidigungsminister Jim Mattis ist anderer Meinung und sagte Anfang dieses Monats im NATO-Hauptquartier in Belgien, dass "es eine Fehleinschätzung wäre, [Trident Juncture] in irgendeine Art von offensivem oder destabilisierendem Kontext zu bringen." Das Grossmanöver wäre nicht gegen Russland gerichtet, betonte er.
Nein, natürlich nicht, sondern die Übung in der Kälte ist als Abwehr gegen die bösen Eskimos gedacht, die Europa bedrohen, weil sie wegen der Eisschmelze durch die Dieselabgase sauer sind!
Ungefähr 14'000 US-Soldaten nehmen an der Übung teil, die seit dem Ende des Kalten Krieges zu der grössten der NATO gehört. Einige dieser Soldaten haben in den Tagen vor Trident Juncture an Proben teilgenommen.
Am Freitag stiessen die Schiffe der Carrier Strike Group Eight - einschliesslich des Flugzeugträgers Harry S. Truman - über den Polarkreis in die norwegische See. Es war das erste Mal seit fast drei Jahrzehnten, dass ein Flugzeugträger der US Navy über den Polarkreis gefahren ist und der Besatzung die Chance gab, mit eisigen Temperaturen, heftigen Winden und unvorhersehbaren Wetter umzugehen.
"Trotz der schwierigen Wetter- und Seegangsbedingungen demonstrieren die Männer und Frauen an Bord, dass dieses Schiff ein ganzes Spektrum von Fähigkeiten überall auf der Welt bringen kann", sagte Kapitän Nick Dienna, der Kommandant des Truman, in einer Pressemitteilung der US Navy.
Zwei Tage bevor der Flugzeugträger den Polarkreis überquerte, führten Mitglieder der 24. Marine Expeditionary Unit einen Luftangriff auf eine Basis im Südwesten Islands durch. Etwa 100 Mitglieder des Bataillon Landing Team 2nd Battalion, 2nd Marines wurden von Schiffen mit der Iwo Jima Amphibious Ready Gruppe eingeflogen. Sie stellten die Sicherheit für die Landezone her, griffen ein militärisches Ziel an und führten dort Kaltlufttraining durch.
Die Übung sollte helfen, die Marines auf einen grossangelegten amphibischen Angriff in Norwegen während Trident Juncture vorzubereiten. Weitere geplante Veranstaltungen sind eine Marineübung in der Norwegischen See, Kampfübungen in Norwegen und Flüge dorthin, in Schweden und in Finnland zur Unterstützung der NATO-Bodentruppen.
Marines aus dem Combat Logistics Battalion 8 werden die Übung auch nutzen, um neue Wege zu testen, wie man Ausrüstung an Land bringen kann, unter anderem mit unbemannten Helikoptern, tragbaren Drohnen und selbstfahrenden Lastwagen.
Wie ich schon oft bemerkt habe, ermutigt die russische Regierung durch keinerlei Reaktion auf ausserordentliche Provokationen zu weiteren Provokationen, da die USA und ihren Vasallen keinen Preis dafür zahlen.
Die fühlen sich ermutigt und der Aufmarsch der NATO kommt immer näher und die Anzahl an Soldaten und Kriegsgerät wird immer grösser. Ich kritisiere Putin deswegen, weil er nichts dagegen unternimmt und immer mehr zurückweicht.
Jetzt hat Trump auch vor, den INF-Vertrag zu kündigen, wie fast jeden internationalen Vertrag, den seine Amtsvorgänger unterzeichnet haben. "Was kümmern mich Verträge, ich mach was ich will" lautet Trumps Motto.
Der INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme bezeichnet man die bilateralen Verträge über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite (500 bis 5500 Kilometer) und deren Produktionsverbot zwischen der Sowjetunion und den USA.
Der Vertrag wurde am 8. Dezember 1987 anlässlich des Gipfeltreffens zwischen Gorbatschow und Reagan in Washington unterzeichnet und am 1. Juni 1988 während des Gipfeltreffens in Moskau in Kraft gesetzt.
"Eine Katastrophe für Europa", twitterte der in Russland lebende Journalist Bryan MacDonald. "Der Vertrag entfernte Cruise & Pershing-Raketen und sowjetische SS20 vom Kontinent. Jetzt werden wir höchstwahrscheinlich sehen, dass Russland in Kaliningrad eine grosse Aufrüstung vornimmt und die USA nach Polen vorstossen wird. Wir sind also zurück ins Jahr 1980, aber die Frontlinie ist näher an Moskau."
Dies wäre das zweite Raketenabkommen zwischen den USA und Russland, aus dem sich Amerika zurückziehen will, seit es den Vertrag gegen ballistische Raketen im Jahr 2002 bereits aufgegeben hat.
Wer war die treibende Kraft damals im Bush-Regime, den Vertrag zu kündigen? Es war John Bolton, ein ganz gefährlicher Psychopath, den Trump im April als seinen Nationalen Sicherheitsberater engagiert hat. Jetzt hat er Trump "überzeugt", den nächsten Vertrag zu kündigen.
Wenn der INF-Vertrag nicht mehr eingehalten wird und der Start-Vertrag über strategische Waffen im Jahr 2021 ausläuft, könnte die Welt zum ersten Mal seit 1972 ohne Einschränkung der nuklearen Arsenale der Atommächte dastehen!!!
Wann will Putin endlich reagieren? Erst wenn die Armeen der NATO vor Moskau stehen oder der Erstschlag mit Atomraketen erfolgt???
Die Kriegshetzer in Washington wollen schon immer Russland mit einem Überraschungsangriff vernichten und Trumps Kündigung des INF-Vertrages ist der Weg dazu, denn dann stehen die Kurzstreckenraketen und Marschflugkörper unmittelbar vor der russischen Grenze und die Zeit ist zu kurz um zu reagieren.
Russland kann nicht gegenüber den USA in dieser Weise gleichziehen, denn Moskau kann keine Raketen in Mexiko oder Kanada aufstellen, auch an der Grenze. Höchstens auf Kuba, wie 1962, als damalige Reaktion auf die Aufstellung von US-Atomraketen in der Türkei. Nikita Chruschtschow hatte Eier und hat es den Amerikanern gezeigt, die den Schwanz eingezogen und die Raketen aus der Türkei abgezogen haben.
Aber Putin ist ja "zu friedliebend" dafür, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Ein Weichei eben!
Man stelle sich vor, Russland würde mit 50'000 Soldaten plus mit 65 Schiffe, 150 Flugzeuge und 10'000 Fahrzeuge vor der Küste der USA Manöver abhalten und die gleiche Lüge äussern, "das ist nicht gegen Amerika gerichtet", was dann los wäre? Nur, das wäre die richtige Antwort auf Trident-Juncture, damit die Amis es mal selber spüren wie es ist unmittelbar bedroht zu werden.
Willkommen im Kalten Krieg 2.0 der heiss werden kann. Diesmal ist es beängstigender. Und nein, es ist nicht Obama, Hillary oder die Demokraten. Es ist ALLES TRUMP!
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