Breaking News: Humorvoller Aufruf zur Wahlteilnahme in Russland - News Paper

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Breaking News: Humorvoller Aufruf zur Wahlteilnahme in Russland - News Paper-News of the United States was founded in 1933 by David Lawrence (1888-1973), which also started the World Report in 1946. The two magazines are covering national and international news separately, but Lawrence combines them into news reports of U.S. in World and 1948 [1] and Later sold the magazine to its employees. Historically, this magazine tends to be a bit more conservative than the two main competitors, Time and Newsweek, and focus more on the story of economic, health, and education. It's also distancing news, entertainment and sports celebrities. [2] an important milestone in the history of the beginning of the magazine is including the introduction of the "Washington Whispers" column in 1934 and the column "News You Can Use" in 1952. [3] [4] in 1958, the circulation of the weekly magazine passed one million and two million in 1973. (wikipedia) Breaking News: Humorvoller Aufruf zur Wahlteilnahme in Russland - News Paper

Heute will euch Euch etwas über die kommende Präsidentschaftswahl in Russland erzählen, denn die Westmedien berichten fast nichts darüber, ausser negatives natürlich. Also, am 18. März 2018 findet die Wahl zum Präsidenten der Russischen Föderation für die Amtszeit 2018–2024 statt. Sollte kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen, dann gibt es am 8. April 2018 eine Stichwahl. Wladimir Putin wird sich um seine letzte Amtszeit bewerben, da nach der russischen Verfassung nur zwei Amtsperioden in Folge möglich sind.


Acht Personen wurden als Präsidentschaftskandidaten registriert, neben Putin zwei von Parteien der Staatsduma sowie fünf von anderen Parteien. Das heisst, insgesamt stehen acht Kandidaten zu Auswahl.

Parteien die in der Duma (Parlament) vertreten sind durften direkt einen Kandidaten stellen.

Kandidaten von registrierten Parteien, die nicht in der Staatsduma vertreten sind, mussten mindestens 100'000 Unterschriften sammeln, um bei der Wahl antreten zu dürfen.

Unabhängige Kandidaten – die zuerst von einer notariell beglaubigten Gruppe von mindestens 500 Personen vorgeschlagen werden müssen, um überhaupt die zur Zulassung für die Unterschriftensammlung geforderten Dokumente einreichen zu dürfen – benötigten 300'000 Unterschriften.

Diese Zahlen wurden im Vergleich zu dem vorherigen Präsidentschafts- wahl 2012 wesentlich verringert; damals musste ein unabhängiger Kandidat in kürzester Zeit ganze 2 Millionen Unterschriften sammeln.

Bei ca. 90 Millionen Wahlberechtigten in Russland würde man meinen, es müsste eine Leichtigkeit sein 100'000 bzw. 300'000 Unterschriften zusammen zu bekommen, wenn man als Kandidat meint, eine Chance zu haben gewählt zu werden.

Aber viele möchte gerne Kandidaten sind schon an dieser niedrigen Hürde gescheitert, weil die Bevölkerung sie gar nicht kennt oder gar nicht will.

Zum Vergleich, die Schweiz hat nur ca. 5 Millionen Wahlberechtigte und es werden auch 100'000 Unterschriften für eine Initiative benötigt, oder 50'000 für ein Referendum.


Nach einer vom 29. Januar bis 4. Februar 2018 durchgeführten Umfrage werden folgende Ergebnisse erwartet:

Kandidat:

Putin 71,4 %
Grudinin 6,9 %
Schirinowski 5,7 %
Sobtschak 1,3 %
Jawlinski 0,7 %
Titow 0,4 %

Die anderen beiden Kandidaten haben noch geringere Prozente erreicht.

Um die Wahlbeteiligung anzukurbeln und die Teilnahme an der Wahl zu fördern hat der Regisseur Alexander Boykov das Video "Steh auf, und dann ist es zu spät" gedreht, dass mit Humor die Russen aufwecken soll was passiert, wenn sie nicht wählen gehen.

Der Kurzfilm zeigt das schreckliche Leben eines Mannes in einem Albtraum, der die Abstimmung ignoriert. In sozialen Netzwerken hat das Video zu den Präsidentschaftswahlen vom 18. März hohe Popularität gewonnen.

Die Hauptrolle im Kurzfilm spielt der Schauspieler Sergei Burunov. Er mimt einen normalen Russen, der zu Beginn des dreiminütigen Videos ins Bett geht. Die Ehefrau des Helden zieht den Wecker auf und sie erinnert ihn daran, dass morgen Wahlsonntag ist.

"Und dann ohne dich wird nicht gewählt!" - sagt ironisch der Mann, wie wenn eine Teilnahme nicht wichtig wäre, und will den Wecker ausschalten. "Morgen wird geschlafen", sagt er zu ihr.

Dann träumt die Hauptfigur davon, wie sein Leben zur Hölle wird.

Das Militär klopft an die Tür und will ihn für den Kriegsdienst einberufen, obwohl er 52 Jahre alt ist. Der neue Präsident hat das Wehrdienstalter auf 60 erhöht.

Sein Sohn verlangt von ihm 4 Millionen Rubel, denn das Geld wird in der Schule zum Schutz benötigt.

Und in der Küche in seiner Wohnung sitzt ein junger "Schwuler", und für den Fall, dass er innerhalb einer Woche kein Partner findet, wird er für immer in der Familie bleiben.

Schuld an allem sind die neuen Gesetze, die der neue Präsident unterzeichnet hat, ob von den Nationalisten, Kommunisten, Grünen oder den Ultra-Liberalen.

Am Ende des Films wacht der Held entsetzt auf und weckt seine Frau, damit beide ganz bestimmt an die Wahlurne gehen.



Ich kann mir denken, einige westliche "sensible Schneeflocken" werden bei diesem etwas deftigeren russischen Humor sich betupft fühlen.

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